der welt entgegen
der welt entgegen
T. u. M.: Hannes Urdl
1
a zorter luftstrom durch die nosn
du otmest ein - kriagst, wos du brauchst
so schenkt die welt dir in klanen dosen
ihren segn - wann du in schlof eintauchst.
2
ganz weit ausbrat lign deine orme
scho bereit fian morgen darauf
di zechal ziagn si zruck - zruck ins worme
dei junges leben bliaht langsam auf.
3
da kopf liegt guat am neichen polster
du loßt ihn sein - afoch nua sein
ols wosd im tram a brauchst - bittschen hols da
du sullst a du im wochsein sein.
ref
kind, kind du schlofst da welt entgegen
du, es wird schen werdn und manchesmol hort
und du wirst gehen auf tausenden von wegn
dei eigne spur ziagn auf dei eigne ort.
kind, kind dei leben kommt auf di zua
du wirst so viel kriagn und vieles a gebn
vom glick do kriagst du hoffentlich a gnua
und freund sullst hobn vatalt aufs ganze leben.
4
der kolte wind, die besn leute
kommen va söwa und vü zu fria
des olles is ka thema no fia heute
moch afoch deins - du - und bleib ba dir.
5
und wennst in 20 oder 30 johr
mir a bissl a freud mochn wüllst
dann sing amol des liad deinem kind ins ohr
wenn es grod schloft, oda wennst as stüllst.
ref
kind, kind dei leben kommt auf di zua
du wirst so viel kriagn und vieles a gebn
vom glick do kriagst du hoffentlich a gnua
und freund sullst hobn vatalt aufs ganze leben.
kind, kind du schlofst da welt entgegen





