i steh jetz auf und sog euch guate nocht
T.u.M: Hannes Urdl
1)
z´samm stehn und redn, schaun und zuahean - a bissl wos dazöhn
unglaublich is´s, womit die leute si oft söwa quöln
und gschichtn hean, die kroft gebn, die nohrung san fiad söl
a jeda zagt wos von sein himmel und va seiner höll.
leut, es woa so klass, mia hobn a guate zeit vabrocht.
i steh jetz auf und sog euch: guate nocht.
i steh jetz auf und sog euch: guate nocht.
2)
die wärme in den worten drin, des leuchtn in di augen
und wos ma uns fia schräge gschichtn aus di finger saugen
ma suacht si zu vaständigen, mit händ und mit di fiaß
so kostbor is di lebenszeit und wira kuss so siass.
i mog euch afoch - ihr mi a?
schen weit homas heit brocht.
i steh jetz auf und sog euch: guate nocht.
i steh jetz auf und sog euch: guate nocht.
bridge)
wos hätt des leben sunst fia an sinn
wenns net des stehn wär mittendrin
und des durchigehn mit oll dem, wos ma is
die sehnsucht nochn paradies
die treibt uns vorwärts; leider is
es net zu finden auf der wölt do, in kan land
ma entdeckt vielleicht a ausgstreckte hand
und kann probiern
daß ma´s worm hot miteinand.
3)
und singen zsammen, klopfen auf di glasln und am tisch
solang di kerzen brennen und i no dei hand dawisch
solang is zeit, des lebn zu feiern, grod so, wie´s holt is
so unverblümt und schrullig und so noh am paradies.
und dann no: i hob söwa lang scho net mehr so vü glocht
i steh jetz auf und wünsch euch: guate nocht.
i steh jetz auf und wünsch euch: guate nocht.